Chronik

Oberrakitsch liegt etwa 50 km südlich der Landeshauptstadt Graz, nahe der slowenischen Grenze an der Mur. Sanft bewaldete Hügel, romantische Fischteiche und ebene Felder prägen das Landschaftsbild. Die 400 Einwohner sind vorwiegend Landwirte, aber auch Arbeiter und Beamte bewohnen den Ort.

Zu den Gewerbebetrieben des Ortes zählen neben dem vom ORF bekannten Gasthaus Mauko, das Sägewerk Sixt mit der Most- und Kernölpresse, der Buschenschank Kohlroser mit Wein aus den Windischen Büheln und Ausschank in den alten Räumen des Wasserschlosses Oberrakitsch.

Auch ein reges Vereinsleben herrscht in Oberrakitsch vor und hier gibt es zum ÖKB die Freiwillige Feuerwehr und den Motorsportverein der jedes Jahr einen Internationalen Auto-Cross Staatsmeisterschaftslauf durchführt.

Durch die ungeheure Opferbereitschaft der Bevölkerung wurde das Dorfbild neu gestaltet und so wurde Oberrakitsch eine schmucke kleine Landortschaft, die zur Gemeinde Eichfeld gehört.

Da Oberrakitsch eine Streusiedlung ist, gehören auch der Ober- und Unterhart zum Dorf. Oberrakitsch wurde ursprünglich Ottendorf genannt. Das Schloß Oberrakitsch reihte sich in die Wehrlinie Weinburg-Mureck ein.

Der Österreichische Kameradschaftbund Ortsverband Oberrakitsch wurde im Jahre 1958 gegründet. Im selben Jahr wurde auch die erste Fahne angekauft. Von der Ortsbevölkerung wurde das Kriegerdenkmal als Erinnerung und Mahnung errichtet. Unter Obmann Johann Semlitsch wurde im Jahre 1965 eine zweite Fahne gekauft. Der Ortsverband hat 82 Mitglieder, davon haben 13 im Zweiten Weltkrieg gedient.

Die Einnahmen bei Veranstaltungen wie „Maibaumaufstellen“, „Maibaumverlosung“  und „Frühschoppen“ werden für die Erhaltung des Denkmals, für die Fahnenerhaltung sowie für Begräbnisse verstorbener Kameraden verwendet.